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Workshop: „Feministische Kapitalismuskritik“ mit Ulla Scharfenberg

Juli 5 @ 18:00 - 21:00

Auf weißem Grund steht wiederholt in türkis der Schriftzug "Workshop". Auf diesem Hintergrund sind drei Blasen zu sehen. Zwei sind lila, eine ist türkis. In diesen Blasen stehen die wichtigsten Veranstaltungsinformationen. In der größten Blase steht: "Feministische Kapitalismuskritik mit Ulla Scharfenberg". In der kleineren Blase links dadrunter steht: "05. Juli 2023, 18 bis 21 Uhr, online via Zoom, offen für alle." In der letzten Blase unten rechts steht: "Wie feministisch ist das individuelle Streben nach Erfolg und Wohlstand wirklich? Was haben Reproduktions- bzw. Care-Arbeit mit dem Kapitalismus zu tun und kann das Patriarchat im kapitalistischen Wirtschaftssystem überwunden werden?" Oben links im Bild steht außerdem: "kostenlose Anmeldung über aqfr@rub.de". Unten links ist das Logo der Veranstalter*innen zu sehen, welches folgende Schrift beinhaltet: "AQFR. Autonomes queer*feministischen Referat im Asta der Ruhr-Universität Bochum."

Die Erzählung des „Girl Boss“, also der selbstbewussten Frau, die erfolgreich Job und Privatleben meistert, in Aktien investiert und nebenbei ein eigenes Business aufbaut, ist ein modernes Mädchen, das insbesondere auf Social Media viele Anhängerinnen findet. Manche feiern es als feministische Errungenschaft, dass Frauen Konzerne leiten und in Immobilien investieren: „Girls can do anything!“ Mit Frauenquoten sollen die Vorstände von DAX-Unternehmen weiblicher werden und feministische Slogans auf T-Shirts und Tassen bilden inzwischen ein eigenes Marktsegment.

Doch wie feministisch ist das individuelle Streben nach Erfolg und Wohlstand wirklich? Können wir Befreiung kaufen? Was haben Reproduktions- bzw. Care-Arbeit mit dem Kapitalismus zu tun und kann das Patriarchat im kapitalistischen Wirtschaftssystem überwunden werden? Im dreistündigen Seminar am 05.07. von 18-21 Uhr kommen die Teilnehmenden über diese und weitere Fragen ins Gespräch.

Ulla Scharfenberg (@der_hase_im_pfeffer) stellt zentrale Thesen und Forderungen feministischer Kapitalismuskritik vor und lädt die Teilnehmenden ein, feministische Utopien zu entwerfen und antikapitalistische Alternativen zu diskutieren. Das Seminar will einen Einstieg in kapitalismuskritische Perspektiven vermitteln und zur Diskussion anregen.

Bitte meldet euch für diese Veranstaltung mit eurer Mailadresse per Instagram (@queerfeministischesreferatrub) oder direkt über unsere Mailadresse aqfr@rub.de.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf euch!:)

Details

Datum:
Juli 5
Zeit:
18:00 - 21:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Zoom

Veranstalter

Autonomes queer*feministisches Referat
E-Mail
aqfr@rub.de
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